2te Bauausschuss im Nov. 16 – Teil 1; Schleusenstaße – Straßenbahn

Die Tagesordnung war heiß umkämpft. Karl-Heinz Ponsel beantragte, dass bei den Punkten 4 und 6 die Beschlussempfehlung gestrichen wird und dafür nur Information stehen soll. Das wurde vehement abgelehnt. Bei dem Punkt 6 zum Hospiz, wußte Carsten Utke, dass Woltersdorf so etwas unbedingt braucht. Lange Rede kurzer Sinn der Antrag wurde mit 5 Nein-Stimmen gegen 3 Ja-Stimmen abgelehnt.

Punkt 3. Bericht der Amtsleiterin und Anfragen
Kerstin Marsand berichtete nun in eigener Sache, dass privater Baumschnitt im öffentlichen Raum nicht zulässig sei, das wäre illegal und fiele unter Vandalismus.

Sie kam nun zu verschieden Anfragen aus dem letzten Bauausschuss wie der Haufen von Holzspänen im Bereich Berliner Platz. Dazu erklärte sie, dass diese dort von der GWG zwischengelagert wurden und in der Grünanlage auf den Beeten verteilt werden sollen. Dann sprach sie den Werksvertrag der GWG an. Alles was an dem Werkvertrag geändert, oder ergänzt wird bedarf der Schriftform. Anders sehe es bei Leistungen mit pauschaler Vergütung (Sommerfest), nach Stückzahlen oder Quadratmetern (Grünpflege) aus. Durch diese Leistungen habe die GWG die höhere Summe von insgesamt 450 TE bekommen als im Werkvertrag vereinbart war.

Für die Seniorenresidenz am Berliner Platz wird es ernst, der Baugenehmigung wäre eingegangen und der Baubeginn auf den 9. Januar 2017 terminiert. Die Reparatur der Rosenbergstraße soll, falls die Witterung mitspielt nächste Woche beginnen.

Punkt 4. Beschlussempfehlung zur Weiterführung des Bauvorhabens Schleusenstraße
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Jelle Kuiper erklärte, dass zu diesem Punkt mindestens acht Gäste Rederecht beantragt haben. Dann wäre schon eine Stunde alleine dadurch weg. Wilhelm Diener wollte wissen, wer denn alles reden möchte. Weiterlesen

Hauptausschuss November 2016; iPads müssen es sein, man gönnt sich ja sonst nichts

Es gab eine Änderung in der Tagesordnung. Margitta Decker beantragte einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt 12: Beschlussempfehlung zur Anschaffung eines Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr“. Sie bat darum, dass dieser Punkt vor dem Punkt 6 abgehandelt werden soll, damit Ralph Utecht nicht so lange warten müsse. Alle stimmten zu.

Punkt 4. Informationen der Bürgermeisterin zu verschiedenen aktuellen Themen
Margitta Decker machte es kurz. Die Diskussion zum Haushaltsentwurf soll im Dezember/Januar weitergehen. Die schriftlichen Einreichungen durch die Fraktionen werden bis dahin eingearbeitet. Sie hofft, dass im März der Haushalt beschlossen werden kann.

Dann kam sie auf die stattgefundenen Adventsfeiern zu sprechen. Weiterlesen

Kirchturmfest bei Novemberwetter


Als wir dort waren, war es nicht besonders gut besucht. Mag sein, dass das am echten Novemberwetter lag. Feuchtigkeit und Kälte durchdrangen den dicksten Pelz, wir flüchteten bald in die „Alte Schule“ ins Kaffee. Dort gab es eine riesige Auswahl an Kuchen. Da war bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. Der Kaffee war auch gut und heiß und so versammelte sich hier rasch eine große Anzahl von Besuchern zum Aufwärmen.

Sonderausstellung über die Woltersdorfer Schifffahrt


Zur Eröffnung der Ausstellung hatte der Woltersdorfer Verschönerungsverein am 26. November ins Heimatmuseum in der „Alten Schule“ eingeladen. Die am Tag davor wiedergewählte Vorstandsvorsitzende Gisela Schuldt begrüßte die geladenen Gäste, darunter Minister Jörg Vogelsänger, den Landratskandidaten Rolf Lindemann, Frau Detert von der Kreissparkasse Oder-Spree und unsere Bürgermeisterin Margitta Decker. Von den benachbarten Heimatvereinen kamen Frank Retzlaff vom Heimatverein Erkner und Lothar Runge vom Heimatverein Grünheide.

Gisela Schuldt trug vor, diese Ausstellung wäre schon seit Jahren durch Gerald Ramm vorbereitet worden. Weiterlesen

Hochgeheimes Ausschreibungsergebnis verpetzt

Der „Alte Krug“ soll ja über eine weltweite Ausschreibung an den Mann gebracht werden. Erfahren hat die Welt von dem Vorhaben wenig, zur Besichtigung kamen nur ganz Wenige – aus der nächsten Umgebung. Nicht mal unsere Gemeindevertreter wussten von dem Besichtigungstermin. Die Ausschreibung muss in einer winzigen Welt stattgefunden haben. Vielleicht heißt weltweit auch – schön verbuddelt – auf einer unübersichtlichen Internetseite. Internet ist schließlich weltweit und so haben wir flugs eine weltweite Bekanntgabe der Ausschreibung. Weiterlesen

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Bremst Barrierefreiheit Bauvorhaben Schleusenstraße?

Sehr geehrter Damen und Herren,

im MOZ-Artikel am 17.11.2016 auf Seite 11 ist zu lesen:

Herausforderung Barrierefreiheit, EU setzt klare Vorgaben.“

Diese gelten auch für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH.

„Was den Zeitplan zur Umsetzung der Barrierefreiheit angeht, bin ich total fassungslos.“

(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Selbst bei Bereitstellung der finanziellen Mittel könnte die Umsetzung der Barrierefreiheit bis 2022 nicht gewährleistet werden, schätzt Frau Viktor ein.

„Der Kreis hat einen Planungsauftrag. Er muss sagen, was wir machen sollen, ob unsere Straßenbahn als Alleinstellungsmerkmal erhalten bleiben soll, ob es Ausnahmen von der Barrierefreiheit gibt und so weiter.“
(Zitat der Geschäftsführerin der WS GmbH, Monika Viktor)

Verschiedene Szenarien wurden von ihr im o. g. Artikel angesprochen:

Kauf oder Sonderanfertigung neuer Fahrzeuge für die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH

    Umbau des Betriebshofes

Das sind enorme Investitionsvorhaben!

Die Komplexität der Aufgabenstellung aufgrund der o. g. EU-Forderung verlangt unseres Erachtens ein generelles Überdenken der z. Zt. diskutierten Baumaßnahmen in der Schleusenstraße – auch unter dem Aspekt der Gestaltung des Schleusengebietes als touristisches Zentrum.

Eine komplexe Lösung unter Berücksichtigung aller historischen, musealen und gestalterischen Aspekte im Schleusenbereich muss gefunden werden.

Lassen Sie uns gemeinsam über die nächsten 100 Jahre der Woltersdorfer Straßenbahn nachdenken und nicht übereilt Maßnahmen mit kurzlebigem Charakter beschließen.

Wir sind jederzeit bereit, unsere Ideen einzubringen und in den entsprechenden Gremien mitzuarbeiten.

Zu kurz gedacht, bedeutet oft mehrmals Geld auszugeben.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Pflanz     gez. Elke Leetz

Kai Hamacher – ein guter Kandidat für die Landratswahl

Kai Hamacher (42) möchte Landrat werden. Warum eigentlich nicht? Politische Erfahrung hat er in Fürstenwalde gesammelt. Teamfähig ist er auch, sonst würde er mit dem BFZ (Bündnis Fürstenwalder Zukunft) nicht eine Fraktion bilden können.
Mit den Altparteien SPD und CDU mag ich nicht mehr, obwohl ich in beiden Gruppierungen viele tüchtige Leute kennenlernte. Ich bin über siebzig, mein ganzes Leben lang zu jeder Wahl haben sie Generation für Generation alles versprochen, der Himmel hing bis zum Wahltag immer voller Geigen. Und danach? Unsere Altparteien SPD und CDU haben ganz selten ein Versprechen gehalten und die Geigen erklangen niemals fürs uns dem Volk.

KAI HAMACHER - FOTO - be-him CC BY NC ND - IMG 5838

KAI HAMACHER – FOTO – be-him CC BY NC ND – IMG 5838


Begegnet bin ich ihm im Internet bei Facebook. Irgendwo hatte ich geschrieben, wen soll ich wählen, wenn die hier so bekannt sind wie die Ureinwohner der Osterinseln. Postwendend schrieb der Pirat zurück, er würde sich jederzeit mit mir treffen. Dazu ist es noch nicht gekommen, vielleicht wird’s ja mal was. Imponiert hat mir bei ihm, dass er versucht seine Tochter alleine groß zu bekommen. Ich habe es mit meinem Sohn gemacht und weiß wie schwer das ist, Beruf und Alleinerziehend, da können viele mitreden. Seine Brötchen verdient er mit dem „Privathotel Hamacher“. Obendrein mischt er in Fürstenwalde als Stadtverordneter mit. Da man als Einzelkämpfer nicht weiterkommt, ist er der Fraktion BFZ (Bündnis Fürstenwalder Zukunft) beigetreten. hamann-piraten
Aufhorchen ließ mich, dass er Transparenz einfordert, ein wirklich rarer Artikel in unserem Landkreis und auch den Filz der Altparteien nicht mag. In Fürstenwalde bezeichnen sie ihn als Mann der Basis und des sozialen Gedankens. Hört sich für mich gut an. Dankbar werden ihm auch etliche Altanschließer sein, für die er sich einsetzte. Kann schon sein, dass er eine gute Wahl für uns wäre. Mit 42 Jahren ist er im richtigem Alter für den Job, ganz im Gegensatz zum bundesweiten Trend, olle Herren, die einzig ihre Rentenmaximierung fest im Visier haben, aufs Pferd zu heben.
Hier noch ein Link zu Youtube, da fand ich ein Video mit dem Kandidaten Kai Hamacher
Ganz neu zur Wahl noch eine Webseite von Kai Hamacher der neue Landrat

Hier noch zwei Beiträge zur Landratswahl:
Der Kandidat Torsten Giesel
Landratswahlen am 27. November in LOS