Verwaltung als Bremsklotz beim Campingplatz am Flakensee

Bürgermeisterin Decker

Will die Gemeinde keinen Campingplatz? Oder wer sonst will ihn nicht? Der Campingplatz am Flakensee braucht dringend ein neues Gebäude zum Empfang der Gäste und als Schlafstelle für Saisonkräfte. Der Betreiber will bauen, nur die Gemeinde Woltersdorf mauert, teilweise mit hahnebüchen Argumenten und, wie selbst erlebt, abwürgen des Sprechers vom Campingplatz. Förderung von Tourismus habe ich mir anders vorgestellt
Der Campingplatz von Woltersdorf am Flakensee interessierte uns schon lange, gerne würde ich mir einmal alles ansehen. Dann, eines Tages klappte es. In einer turbulenten Bauausschusssitzung traf ich auf Herrn Richter, ein Mitarbeiter des Unternehmers Staschinski. In seine Zuständigkeit fällt der Campingplatz. So kam es, dass wir uns bald mit dem Inhaber, Herrn Staschinski, seiner Tochter und Herrn Richter auf dem Platz am Flakensee trafen.

Früher, viel früher wurde er auch „Schwarzer Stubben“ genannt. Es wird erzählt, dass der Name darauf zurückzuführen wäre, dass dort eine Kiefer bis auf den Grund niedergebrannt sei und nur noch der schwarze Stubben zu sehen war. Weiterlesen

Im Krähenwinkel; Umweltschutz u. Bevölkerungsexplosion

Bürgermeisterin Decker

Die Bauleitplanung für Woltersdorf am Stolp liegt vor mir, ohne einen Verfasser zu nennen. Ja, das habe ich schon im vorherigen Teil gesagt. Ist ja auch nur als Erinnerung gedacht. Blättern wir einmal auf die Seite 19 des zwanzig Seiten langen Ideenkompotts. Dort werden die Belange des Umweltschutzes beleuchtet.
Unser Verfasser spricht hier von Umweltprüfungen, die bereits 2009 und 2012 erfolgten. Die uns unbekannten Ergebnisse wurden in die Abwägemasse einbezogen. Woltersdorfs Bürger können nicht wägen, ihnen sind diese Gutachten bisher nicht zugänglich. Wir kennen nicht einmal die Auftraggeber. Quasi stehen wir vor einer gutachterlichen Umwelt-Blackbox.

Wir wissen, dass Schnieber im Februar 2013 Im Krähenwinkel einen Harvester anrollen ließ, Weiterlesen

Schniebers Bauleitplanung mit Herz und Sachverstand

Bürgermeisterin Decker

„In der Weiterentwicklung Woltersdorfs als Wohnstandort hat die Gemeinde Woltersdorf in quantitativer Sicht besonderen Handlungsbedarf erkannt.“ So die einleitenden Worte der Bauleitplanung für Woltersdorf am Stolp. Das Diskussionspapier trägt kein Erstellungsdatum, geschweige denn wird ein Verfasser genannt. Auf dem Titelblatt wird der vielen Woltersdorfern aus dem Gebiet Stolper- Kiesweg bestens bekannte Herr Schnieber und seine Venture 2000 MK GmbH erwähnt. Als Gast wird ein Rechtsanwalt Reitzig genannt. So möchte ich einmal annehmen, der Verfasser ist unser Herr Schnieber.

Über Herrn Wolfram Schnieber und die Venture 2000 GmbH in Woltersdorf können wir hier einen guten und recht umfassenden Eindruck gewinnen. Der Gast, Weiterlesen

Historie Schnieber, Venture 2000, Waldernte, Stolper- Kiesweg. Das tut weh!

Geschäftsführer Herr Schnieber von Venture 2000 samt Verwaltung und Gemeindevertetung der Gemeinde Woltersdorf. Eine eher bedrückende Historie des politischen Versagens im Bereich Stolper- und Kiesweg.

Am Dienstag, dem 21. Februar 2017 wird ein weiteres Kapitel der unseligen Geschichte des Bebauungsplans „Stolp Nordost“ im Bauauaschuss von Woltersdorf geschrieben.
Auszüge aus diversen Artikeln zum Geschehem um das Gebiet Stolp Nordost. Wer es genau wissen möchte, die Links führen Sie zum ganzen Artikel.

Kahlschlag im Krähenwinkel
Kahlschlag im Krähenwinkel Heute früh ging es los, im 18.000 qm großen Wäldchen an der Grenzstraße wurden Kiefern gefällt. „600 Stück schaffe er an einem guten Tag“, meinte der Maschinist und strahlte, „und heute war ein guter Tag“. Drei Tage lang soll der Harvester dort im Krähenwinkel wüten, eine kahle Mondlandschaft hinterlassend.
Der einzige, der sich freut wird wohl der Eigner des Wäldchens sein – Venture 2000, Geschäftsführer Herr Schnieber.

In Woltersdorf ist Holzauktion
In Woltersdorf ist Holzauktion. Bäume werden, auf Deubel komm raus, gefällt. Ist einst die letzte Biene mit Pestiziden ins Jenseits befördert, der letzte Baum gefällt, dann erst merken wir – von Geld allein wird der Mensch nicht satt.

Bauausschuss Teil 1 Januar 2013
Im Bereich Kiesweg/Sandweg, wo der Eigentümer die Venture 2000 Geschäftsführer Herr Schnieber Bäume fällt, Waldernte genannt, Weiterlesen

Busfahrer streiken in Erkner

Gastbeitrag von Die Linke Erkner. LINKE besuchte heute Streikende Busfahrer
Autor: Dr. Elvira Strauß vom 14. Februar 2017

Es ist bitterkalt. Vor dem Busdepot in der Erkneraner Breitscheidstraße stehen Männer um eine Tonne mit brennendem Kaminholz. Sie stehen hier seit 3:30 Uhr, ihrem Schichtbeginn als Busfahrer. Es ist Warnstreik. Er soll die laufenden Tarifverhandlungen stützen. Von den Arbeitgebern fordern die Busfahrer bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn.
Die Fraktion der LINKEN im Stadtparlament von Erkner solidarisiert sich mit den Kollegen. 45 Minuten frieren wir gemeinsam. Schnell entwickelt sich ein interessantes Gespräch. „Wir kommen manchmal um 4 Uhr morgens zum Depot, Weiterlesen

Akteneinsicht erfordert wochenlanges Warten

Anfang Februar schickte die Bürgerinitiative (BI) Schleusenstraße einen Brief an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Frau Ministerin Kathrin Schneider. Ich habe mich entschlossen, daraus Teile zu publizieren, weil es aufzeigt, wie die Führungsspitze im Rathaus Woltersdorf mit seinen Bürgern umspringt.

„Nach wochenlangem Bemühen ist es uns erst heute gelungen, Weiterlesen

Hauptausschuss Febr. 2017-Teil 2; Sommerfest und Bürgerversammlung

Noch Punkt 4
Nun kam Amtsleiterin Jenny Loponen auf das Sommerfest 2017 zu sprechen. Wie sie berichtete, hatte die Ausschreibung, die bis zum 31. Januar 2017 lief, trotz sechs Interessenten keinen Erfolg. Der eine Interessent wollte Eintritt nehmen, der andere fragte nach Zuschüssen der Gemeinde. Die Einnahme von Spenden als Grundlage war allen zu unsicher. Auch die ehemaligen Ausrichter winkten ab, solange die Gemeinde keinen Fixbetrag in den Haushalt einstellen würde. Auch die Ausstellungen der Spendenquittungen sind vom Finanzamt moniert worden, da die Angaben der Spendenbegründung nicht korrekt wären. Jenny Loponen sprach nun Möglichkeiten an. Die erste Variante, die Gemeinde richtet das Sommerfest aus, aber dafür gebe es keine Haushaltsmittel. Weiterlesen

Hauptausschuss Febr. 2017-Teil 1; eine applige Verschwendung

30 iPads für junge Wissenschaftler der Grundschule
Nach langer Winterpause haben sich unsere Gemeindevertreter zu einer Sitzung eingefunden. Viel gab es nicht zu bereden. Karl-Heinz Ponsel mahnte die fehlende Aufschlüsselung der Kosten für die IPads an. Stefan Grams vermisste das Medienkonzept der Grundschule. Allen beiden erklärte Margitta Decker kurz und bündig, dass dazu Jenny Loponen antworten wird.

Punkt 4. Informationen der Bürgermeisterin zu verschiedenen aktuellen Themen
Margitta Decker hatte es eilig und raste in Stenografiestil los. Weiterlesen

Woltersdorf – Dreihundert Wohnungen sollen es werden


Text aus einen im Internet veröffentlichten Schreiben der Gemeinde Woltersdorf an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Berlin-Brandenburg vom 15. Dezember 2016. Nun wissen wir, weshalb die Gemeinde mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit Bauvorhaben, wie die Seniorenresidenz oder das Hospiz durchpeitscht. Die Zeit drängt, denn es kann passieren, das solche Monumentalverschandelungen ab Ende 2018 nicht mehr möglich sind.

Noch sind acht Bebauungspläne in Arbeit, davon Sechs, bei denen die Gemeinde irgendwelchen Investoren behilflich sein darf. Bis zu 300 Wohneinheiten wollen sie aus dem Boden stampfen. Woltersdorf wird nach der Ära Decker / Marsand nicht mehr das Woltersdorf sein, das wir jetzt noch kennen.

Wer möchte kann bei mir das ganze Dokument anfordern: info at bernd-wohlers.de

Eisglatter Spaziergang in Woltersdorf


Rüdersdorfer Straße – Querung zur Sebastian-Bach-Straße

Steil ansteigender Fußweg – Rüdersdorfer Straße – Querung zur Sebastian-Bach-Straße.
Hier gelingt das Weiterkommen nur dem, der sich mit beiden Händen am Zaun festklammert.

Rüdersdorfer Straße gegenüber Containerdienst Hamann
Ein aufgegebenes Grundstück. Die Gemeinde leistet keinen Ersatzdienst. Unser Ordnungsamt scheint auch im Winterschlaf versunken zu sein.
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