Sommerzeit – Ja oder Nein?

Uhrenumstellung

Ein Thema, dass seit Beginn des Eingriffs der Politik in die Zeit die Menschen polarisiert. Am 19. Januar 2001 beschloss die EU mit der Richtlinie 2000/84/EG die Einführung der Sommerzeit. Mich hat sie immer genervt, dieses Uhren umstellen, den Biorhythmus anpassen. Uhren stellen ist ja langsam passé, moderne digitale Technik macht es möglich. Ich denke einmal, Landwirte sind mit der biologischen Uhr ihrer Tiere besonders gefordert. Andere finden die Zeitumstellung wiederum aus verschiedensten Gründen ganz toll.

Ganz sicher ist, die erhoffte Energieeinsparung ist ausgeblieben. Wirtschaftlich war es ein Nullsummenspiel. Fahrpläne zu Ländern mit anderen Uhrzeiten anpassen konnten unsere Ahnen aus dem FF, auch ohne Computer, haben wir doch auf dem europäischen Kontinent ja schon ewig drei Zeiten, die wichtige Greenwich Main Time (GMT), die Mitteleuropäische Zeit (GMT + 1) und die Osteuropäische Zeit (GMT + 2). So richtig gab es keinen wirklich zwingenden Grund, hier so massiv in das Leben der Bürger einzugreifen.

Das scheint auch bei den Politikern angekommen zu sein. Jedenfalls, die Sommerzeit steht seit dem 4. Juli 2018 auf dem Prüfstand. Das besondere daran, die EU lässt seine Bürger an der Diskussion teilnehmen, vielleicht richtet sich die Entscheidung sogar nach dem Willen der Bürger. Das wäre ein Novum in der europäischen Politik.

Soll die Sommerzeit beibehalten werden? Weiterlesen

Staßenbaubeiträge absetzen?

Archivbild

Ist die Straße vor der Tür in die Jahre gekommen oder soll eine neue Straße gebaut werden, wird es teuer. Die meisten Gemeinden halsen den Löwenanteil der Kosten von Anliegerstraßen den Anwohnern auf. Quasi bestellt die Gemeinde auf Kosten der anliegenden Grundstückseigentümer die Handwerksbetriebe. Diese stellen dann eine Rechnung, bezeichnen wir sie einmal als Handwerkerrechnung. Handwerkerrechnungen kann der Eigentümer im Allgemeinen bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Weiterlesen

Campingplatz am Flakensee

Schon auf dem Weg zum Campingplatz kamen mir Autos mit Wohnanhänger entgegen. Die An- und Abreisekarawanen rollten. Der Parkplatz des Campingplatzes voll bis zum Stehkragen. Also das Auto neben der Rezeption hingestellt und losmaschiert. Viele freie Flächen gab es nicht mehr. Unterwegs traf ich auf den Eigentümer, Herrn Stachinski. Er erzählte mit, dass gestern und heute rund 40 Wohnwagen und Zelte abgereist wären. Er musste sogar welche abweisen, da der Platz total ausgebucht war. Toll für Woltersdorf, endlich ein Platz im Ort, wo ich die sehnlichst erwünschten Touristen finde.


Urlauber aus Dänemark, die ihre Zelte abbrechen. Die Nächsten warten schon auf den Platz, bei dem Wetter und den Flakensee vor der Tür, kein Wunder. Weiterlesen

Katze, Fuchs oder Waschbär, alles wird erschossen

Was für ein Tier ist das?

Was für ein Tier ist das?

Waschbärenbulletin 26. Juli 2018: Vorgestern habe ich das Bild einer Katze in der Todeszelle unseres Nachbarn veröffentlicht. Hier möchte ich einschieben, viele andere sahen in dem Foto ebenfalls eine Katze, eine Zuschrift auf meinem Blog meinte aber, es sei eindeutig ein Waschbär. Wie dem auch sei, beide Arten sind, wie ich gelesen habe Raubzeug. Dazu gehört quasi alles was lange Eckzähne hat und kann von der Jägerzunft getötet oder an anderer Stelle wieder ausgesetzt werden. Eine Katze kann er auch im Tierheim abgeben und sich freuen oder auch nicht, dass der Katzenbesitzer dort eine saftige Auslöse bezahlen muss.

Unsere „Katze“, die seit ca. 23:00 Uhr des Vortages (24.7) in der Todeszelle schmorte, Weiterlesen

Katzenjagd mit Fallen in Woltersdorf

Falle-Nahaufnahme

Falle-Nahaufnahme


Waschbären-Bulletin 24. Juli
Die Falle ist wieder zugeschlagen, genau erkennen was meine beiden NVA-Krieger diese Nacht in die Todeszelle gelockt haben, können wir nicht. Da wo der Pfeil hinzeigt vermuten wir ein Gesicht mit Schnurrhaaren. Schnurrhaare deuten auf eine Katze hin. Eine schwarze Katze vor dunklen Hintergrund. Hier haben sehr viele schwarze Katzen ihr Zuhause und die marschieren über alle Grundstücke, kennen von ihrer Natur her keine Grenzen.
Will unser Nachbar mit dem Jäger im Verbund jetzt auch noch unser aller Haustiere ausrotten? Weiterlesen

Tiertötungen in Woltersdorf – Die neue Touristenattraktion?

Nachtrag 9:40 Uhr am 23. Juli:
Der „Jäger“ rannte förmlich durch das Grundstück zur Falle. Ein Schuss peitschte laut – Stille – ein zweiter Schuss brachte nach einer gefühlten Minute dem durch den ersten Schuss verletzten Tier den Tod. Wieder keine Gefahr im Verzug, keine Tierseuche im Anmarsch. Der Scheiß steht nur im Gesetzblatt, um das sich hier niemand kümmert.

Gerd und Rudi, zwei ehemalige NVA-Offiziere der Regierungsfliegerstaffel der DDR, beide arbeiten jetzt eng bei der Waschbärentötungsaktion zusammen, werden begeistert sein. Zum Frühstück eine Leiche, nun schon das zweite Mal diesen Monat, das gibt es nur in Woltersdorf. Weiterlesen

Waschbärenjagd im Wohngebiet

Die Falle ist zugeschnappt

Die Falle ist zugeschnappt


Waschbären-Bulletin vom 21. Juli 2018
Nichts los an der Falle, die wir hier zugeschnappt sehen. Sie steht genau an der Weide, in der oben im Stamm seit bestimmt 1 1/2 Jahrzehnt eine Waschbärensippe lebt, nun lebte. Das Junge ist tot, die Alte nach der Freilassung auf unser Land geflüchtet. Solange lebte auch unser Nachbar mit der tierischen Nachbarschaft. Alles vorbei.

Gesichtet habe ich das Muttertier nicht mehr, obwohl ich mit der Wildkamera nach ihr fandete. Dank dieser Kamera kenne ich die meisten Wild- und Mitbewohner unseres Flecken ziemlich genau. Waschbären werden keine mehr dasein. Wir haben noch einen Dachs, der kommt eher sporadisch und könnte von seiner Größe in die Falle passen. Der Rest unserer Besucher sind Kleintiere, würde man auf die schießen bliebe nicht viel übrig.

Nach dem beschriebenen Szenario bleiben nur noch Katzen, fast überall leben hier welche und die akzeptieren keine Zäune. Hunde habe ich noch nicht rumstromern gesehen, da besteht wohl keine Gefahr. An wildlebenden Tieren turnen hier noch Schwäne und Enten herum, letztere werden oft von unserer Nachbarin mit Brot fast erschlagen, wovon auch die Waschbären gut lebten.

Schön und gut, die Falle steht seit Tagen leer. Ich werde hier zu diesem Thema erst wieder schreiben, wenn in der Falle ein Tier sitzt und der Jäger auftaucht. Den aufgelaufenen Frust mögen jetzt die Behörden bearbeiten. Ich verstehe aber jetzt, wie Menschen militant werden können.

Und wir wollen nicht „Jäger“ mit Jäger vergleichen. Es ging und geht ausschließlich um einen „Jäger“. Ob der ein schwarzes Schaf ist, wird sich hoffentlich herausstellen.

Ein Bericht vom November 2008
Eine Fuchsmutter ist auf der Straße tödlich verunglückt, ihre Jungen irrten umher. Einer kam zu einem anderen Nachbarn, der nicht Zuhause war, neben unserem Nachbarn, hatte Hunger, war erschöpft, der alten Nachbarin ging es am A… vorbei, aber unser Nachbar lief zur höchstmöglichen Form auf. Er gab keine Ruhe, er besorgte die Telefonnummer eines Jägers, irgendwann tauchte der auf. Es knallte, der Nachbar guckte uns höhnisch an, wusste er doch, wie sehr uns diese Tötung betroffen machte. Kurz nach dem Knall, tauchte ein anderes Fuchskind auf, es zog in unsere Remise ein. Jeden Abend ging ich hin, mit Hundefutter und einem Schüsselchen Wasser. Unser Nachbar wurde fast närrisch, konnte er doch nicht sehen was ich da jeden Abend machte und er schlich am Zaun entlang. Jedenfalls das Füchschen überlebte. Irgendwann kam es nicht mehr, hatte wohl seine Verwandten getroffen.

In zehn Jahren kein bißerl Menschlichkeit dazu gelernt, was für ein armseliges Leben.

Wichtiger Termin! Hochhaussiedlung TLG-Gelände

Am 20.07.2018 läuft die Möglichkeit einer Stellungsnahme für den Bebauungsplan des TLG-Geländes und der Ertel-Werft ab. Über alles was öffentlich zugänglich war, habe ich hier geschrieben. Somit brauche ich nicht noch einmal alles auf den Tisch bringen. Eine Initiative hat eine Stellungsnahme dazu entwickelt. Die Initiative bittet jeden der mit dem Schriftsatz einverstanden ist und dem eine Hochhaussiedlung am Kalksee in der Rüdersdorfer Straße zuwider ist, das Blatt zu unterschreiben und bis zum 20ten in den Briefkasten der Gemeinde Woltersdorf einzuwerfen.

Link erloschen

Das vorbereitete Formular ist vielleicht auch recht hilfreich, hat doch die Gemeinde ihr Formular so gut auf ihrer Webseite versteckt, dass es Mühe bedarf es zu finden. Da freue ich mich der Gemeinde helfen zu können.

Wir warten auf die nächste Hinrichtung eines Waschbären

Waschbaer

Der zweite Waschbär wartet auf seine Hinrichtung


Nachtrag 10:48: Der „Jäger“ hat den Waschbären freigelassen, mit der Bemerkung: Das ist die Alte, die Mutter. Wir machen alles ordnungsgemäß“ Die darf er wohl nicht hinrichten. Was wohl nicht ganz stimmt, denn Waschbären haben keine Schonzeit und er kam ohne seine Tüte, die er zum Abtransport der ersten Leiche benötigte. Dann haben sie die Falle wieder scharf gemacht und hoffen auf weiteren Nachwuchs, der in die Falle tappert. Unsere lieben Nachbarn und der bemerkenswerte Schütze haben sich dann lang und breit darüber ausgetauscht, wie ich an das Foto gekommen bin. Es scheint, richtig glücklich sind die nicht über meine Berichte. Der Waschbär hat sich auf unser Grundstück gerettet. Da ist er vor jeder Falle und Knarre sicher.
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Der zweite Waschbär wartet auf seine Hinrichtung. Ich habe versucht es zu verhindern, die Polizei will nicht, die Untere Jagdbehörde rührt sich nicht. Geht eben alles in Beamtenrechtlicher Ruhe vonstatten. Inzwischen hat unser Nachbar seine Falle wieder scharf gemacht. Heute früh hat er jetzt den nächsten Kandidaten für die Hinrichtung mit Äpfeln und anderen Leckereien in seine Todeszelle gelockt. Irgendwann, wenn er ausgeschlafen hat, wird der „Jäger“ kommen, der die Erlaubnis der Gemeinde Woltersdorf hat hier herumzuballern und die Waschbärenmutter erschießen, wie ihr Kind am Samstag. Hoffentlich braucht der dann nicht auch 4 Kugeln für die Hinrichtung. Dann hat er über die Jahre den Tod von drei Tieren auf den Gewissen, zwei Waschbären und einen Fuchs. Vielleicht sollte man die beiden Berichte weiter teilen, um das wahre, häßliche Gesicht der sogenannten Jäger aufzuzeigen.

Schüsse im Wohngebiet – Ein Tod der nicht sein brauchte

Der in der Lebendfalle getötete Waschbär

Am 1. Juli turnte das Waschenbärenjunge zusammen mit seiner Mutter nächtens auf unserem Grundstück herum und freute sich seines Lebens. Heute haben wir den 14. Juli und der kleine Waschbär liegt erschossen in der Lebendfalle auf dem Nachbargrundstück. Unser Nachbar hat die Lebendfalle aufgestellt und der kleine Waschbär ist in die Falle getappt. Wir ahnten Böses und so kam es auch. Kurz nach neun Uhr taucht ein Mann auf, ging mit dem Nachbarehepaar zu der Falle. Kurz darauf knallten zwei Schüsse schnell hintereinander. Der Kleine zappelte immer noch in der Falle, der Mann hatte ihn nicht mit den zwei Schüssen getötet. Danach noch einmal zwei Schüsse mitten im Wohngebiet. Jetzt mit vier Schüssen hatte der miserabele Schütze es geschafft den kleinen Waschbären zu killen.
Das Ganze passierte unter einer Weide in dem die Mutter und der Kleine lebten. Vielleicht musste die Mutter die Killeraktion ohnmächtig beobachten.
Unsere Nachbarn hatten schon ihren Frühstückstisch, gleich neben der Hinrichtungsstätte, gedeckt. Wollten sie das Schauspiel etwa bei einer Tasse Kaffee genießen??? Jedenfalls, als der Mann mit dem toten Tier abzog rief der, der geschossen hat – jetzt können Sie schön feiern und die Antwort unserer Nachbarin war, dass machen wir.

Das passierte dort jetzt das zweite Mal. Vor Jahren musste ein ganz junger Fuchs daran glauben.

Ich habe den Schützen dann auf der Straße angesprochen, er behauptete, er habe die Erlaubnis im Wohngebiet zu schiessen heute vom Ordnungsamt erhalten. Am Samstag in Woltersdorf??? Es wäre alles legal und das bezweifle ich stark.