Granit-Plastersteine kosten richtig Geld

Die Pflastersteine aus der Schleusenstraße, die einst von den Anwohnern bezahlt wurden, sollen entsorgt werden, einfach so, weg damit, Müll, muss geschreddert werden, oder? Oder, noch billiger verschenkt werden.
Dabei sind diese Plastersteine eine Menge Geld wert, welches eigentlich den Anwohnern der Schleusenstraße zusteht, denn Anwohner bezahlten sie.
Granitpflastersteine Preisliste

Warum befasse ich mich mit Plastersteinen?

Wo sind sie hin, die Pflastersteine aus der Schleusenstraße?

Straßenausbaubeiträge abgeschafft, endlich

Archivbild Von der Baumschulenstr. zu An den Fuchsbergen

Geschafft, am Donnerstag ist der Straßenausbaubeitrag im Landtag von Brandenburg gekippt worden. Endlich ist dieses Damoklesschwert für jeden Eigenheimbesitzer verschwunden. CDU, SPD, Linke und AFD beschlossen, dass dieser Beschluss für alle seit Anfang des Jahres beschlossenen Baumaßnahmen nicht mehr auf die Anlieger umgelegt wird. Nur die Grünen wollten nicht mitmachen und enthielten sich der Stimme. Auf das Land kommen geschätzte Mehrkosten von 50 Millionen Euro pro Jahr zu.
Jetzt muss noch der Erschließungsbeitrag, der bis zu 90 Prozent betragen kann, wie hier in Woltersdorf, abgeschafft werden. Dann wären die beiden Beiträge weg, die das Leben in einer Gemeinde für Grundstückseigentümer zum Roulett macht. Damit wurden viele Menschen, die ihr Haus als Alterssicherung bauten im Alter in den Ruin getrieben.

Wo sind sie hin, die Pflastersteine aus der Schleusenstraße?

Vor Tagen las ich, dass unsere Bauamtsleiterin, Frau Marsand, die Pflastersteine in der Schleusenstraße, um die es heiße Debatten gab, nicht, wie oft versichert und geplant, weiterverwendet werden sollen, sondern, nun auf einmal entsorgt werden.
Zuvor wurde immer wieder betont, wie wertvoll die alten Steine sind, die man mit etwas Geschick gut kapitalisieren kann. Es soll für die Steine einen Interessenten aus Bayern gegeben haben. Jetzt sind sie, von einem Tag auf den anderen, nichts mehr wert, weg damit. Dabei, die Initiative Schleusenstraße kämpfte lange vergeblich darum, dass die Steine in der Schleusenstraße wiederverwendet werden. Nein, kam es da von der Mehrheit der Gemeindevertreter, die müssen weg, wir wollen eine Asphaltdecke, forderten sie, am lautesten die Gemeindevertreter vom Woltersdorfer Bürgerforum (WBF) und die Linken.

So machte ich mich heute auf den Weg, die Baustelle in der Schleusenstraße zu besichtigen

Vorne an der Rüdersdorfer Straße ist das historische Pflaster noch erhalten, wie man auf den beiden Bildern gut sehen kann. Sieht gut aus, besser als eine alltägliche Schwarzdecke. Was kostet wohl so ein alter Pflasterstein, ein Euro, zehn Euro? Keine Ahnung, aber Frau Marsand wird’s wissen, wieviele Euro da zusammen mit den Pflastersteinen entsorgt werden.

Weiter zur Baustelle, beeindruckend die Menge an Baugeräten, die da plötzlich am Straßenrand auftaucht. Fleißig waren sie, die Bauarbeiter. Auf einer Straßenseite ist das Pflaster weggenommen, auf der anderen Seite, hinter den Schienen sind die Steine noch vorhanden.


Dann, ich fotografiere gerade, ist ja nicht verboten, eine öffentliche Straße, da werde ich von dem Lenker einer dieser Baumaschinen angerufen, was ich da mache, warum und für wen ich fotografiere, will er wissen. Mit meinen Auskünften wohl zufrieden, durfte ich dann unbehelligt von dannen ziehen. Danke, liebe Baufirma. Natürlich fragte ich mich, warum dieses argwöhnische Verhalten dieses Baumenschen. Hat das was mit den Pflastersteinen zu schaffen, die wollte ich doch eigentlich sehen, nur die waren alle fort und weg. Um die schweren Dinger in Masse wegzuschaffen, da braucht’s schon schweres Gerät.
Dann kam der Tipp, fahr doch mal zur Straße „An den Fuchsbergen“ Ecke „Ruetlistraße“ da kannste die verschwundenen Pflastersteine ansehen. Also rein ins Auto und hin und da fand ich schöne große Pflastersteine.


Die sehen haargenau so aus, wie die Pflastersteine, die aus der Schleusenstraße abtransportiert wurden. Lange können sie hier hinterm Zaun noch nicht liegen, sonst wäre ja das Grünzeug durch alle Ritzen gewachsen. Nur, kann es sein, dass die der Gemeinde gehörenden Pflastersteine, die die Anwohner der Schleusenstraße so gerne behalten hätten, plötzlich auf einem privaten Grundstück wieder auftauchen und an dessen Briefkasten der Name eines WBF-Gemeindevertreters geschrieben steht?
Dann könnte ich auch verstehen, dass das WBF so heftig dafür plädierte, dass die Pflastersteine durch Asphalt ersetzt werden, würde ja Sinn machen.

Sicherlich alles nur ein Irrtum und die beim Gemeindevertreter gesichteten Pflastersteine sind nicht die Pflastersteine der Gemeinde aus der Schleusenstraße, oder? Unsere Bauamtsleiterin kann bestimmt locker, wie immer, erklären, wo alle, wirklich alle Pflastersteine der Schleusenstraße abgeblieben sind. Ist ja einfach zu rechnen, pro Quadratmeter so und so viel Steine malgenommen mit den Quadratmetern der Schleusenstraße, wo die Steine verschwunden sind, macht dann so und so viel Steine und die möchte Frau Marsand den Bürgern dieser Gemeinde einmal vorrechnen und deren Verbleib erklären, wenn’s geht bis zum letzten Pflasterstein.

Vor der Wahl geplaudert – 2


Gestern ging der Plauderabend mit Ines Thoren und Ullrich Lipka als Moderatoren über die Bühne. Auf der Bühne saßen Sebastian Meskes (Die Linke), Jens Mehlitz (WBF), Ronny Busse (FDP) und Karl-Heinz Ponsel (FBW).
Im Grunde ging es, wie beim ersten
Vor der Wahl geplaudert um die gleichen Themen. Momentan blicken die Bürger auf den Straßenbau und insbesondere auf die Gebühren, die im ganzen Bundesgebiet auf den Prüfstand stehen. An zweiter Stelle Kita, Schule und sozialer Wohnungsbau. Weiterlesen

Auf dem Marktplatz von Woltersdorf

Das Wetter, schweigen wir, wer kann bleibt zu Hause. Nur ganz hargesottene Woltersdorfer waren an den wenigen Buden und Marktständen zu sehen. Auch dabei die Freien Bürger Woltersdorf (FBW) und die CDU Woltersdorf. Beide FBW und CDU wünsche ich mir für die kommende Legislaturperiode in die Woltersdorfer Gemeindevertretung.
Die Programme von FBW und CDU finden Sie hier:
Freie Bürger Woltersdorf
CDU-Woltersdorf

Karl-Heinz Ponsel von den Freien Bürgern Woltersdorf beim Sichten der Wünsche, die von Besuchern an dem Würfel angeheftet wurden.

Hier noch einmal vergrößert, zum besser lesen können.

Die CDU mit Christina Lohse und Achim Schneider mit Sohn Jonathan, der schon mit 13 Jahren seinen ersten und wohl nicht letzten Wahlkampf bestreitet.

Kämmerer und Kämmerei

Aus einem anonymen Brief:
Waren Sie schon einmal dort? (Anmerkung: in der Kämmerei) So ein tolles Arbeitsklima – da würde sich jeder Leiter die Finger nach lecken. Ein neuer Kämmerer braucht eigentlich keine Führungsqualitäten, er muss nur arbeiten wollen, arbeiten können und auch da sein.

Dann geht’s noch ein Weilchen weiter, da bleibt an Tauschek und Porsch rein nichts Gutes dran und auch ich bekomme eine ganz dicke Portion Fett um die Ohren gehauen. Also hat mein Bericht den Nerv getroffen, den Nerv in der Kämmerei. Wie wir’s gelesen haben, Führungsqualitäten braucht der neue Kämmerer nicht, die sind augenscheinlich schon da. Da wünsche ich dem neuen Kämmerer vergnügliche Tage im neuen, ach so tollen, Heim.

Kämmerer (m/w/d) für Woltersdorf gesucht

Die MOZ hat sich profilieren wollen

Vor einiger Zeit hat mir eine politische Gruppierung unseres Ortes eine Nachricht zukommen lassen, aus der ging hervor, dass ein Herr Mustermann, der in einer anderen politischen Gruppe engagiert ist in der Liste der hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS zu finden ist.
Er war zu finden, nur was bringt es, die Liste enthält einzig Namen untergeordneter Angestellter. Sollte ich animiert werden den Herrn Mustermann an den Pranger zu stellen? In der Liste fand ich noch zwei andere Mustermanns in zwei anderen Parteien wo das Geburtsjahr übereinstimmt und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, richtig zu liegen.
Was macht man nun, den Leuten nach fast dreißig Jahren das Leben schwer machen. Dreißig Jahre sind eine lange Zeit, Mörder werden meist nach fünfzehn Jahren entlassen. Für mich beschloss ich, dass ist nur noch für Historiker interessant, für ein Zusammenleben in einer Gemeinde ist es eher belastend und die Leute beim Nanem nennen, halte ich für ein fragwürdiges Unterfangen.
So habe ich zwar darüber geschrieben, aber mich gehütet Namen zu nennen und vorgeschlagen diese alten Geschichten endlich zu beerdigen.
https://www.bernds-journal.de/schwert-und-schild-der-parte…/
Das muss bei Einigen nicht gut angekommen sein, sie hatten, denke ich mal, nichts eiligeres zu tun als die Märkische-Oder-Zeitung (MOZ) einzubinden, deren Redakteurin, wenig sensibel, wohl keinen Gedanken an die Folgen ihres Tuns verschwendete und für ihren Ruhm, der nicht länger reicht wie das Leben einer Eintagsfliege, das Leben eines Menschen und seiner Familie empfindlich stört. Ein öffentliches Interesse kann ich nicht erkennen, was soll das also liebe Redakteurin.
Interessant wäre eine Antwort auf die Frage, warum die MOZ sich allein auf den Kandidaten der FBW stürzte und verschwieg, dass es beim WBF und bei den Linken auch je einen Kandidaten gibt, wo Gleichheit bei Namen und Geburtsjahr besteht. Will die MOZ damit möglicherweise die dicht bevorstehende Wahl beeinflussen?
Zugetraut hätte ich das eher einer Zeitung, dessen Logo ein rotes Viereck mit vier weißen Buchstaben ist.

Gehalts-Eingruppierung für Kämmerer in Woltersdorf

Wir hatten bereits, das Stellenangebot vom 26.03.2018 für einen Werksleiter war mit E11 ausgeschrieben. Im Investitionsplan fand sich die Stelle dann mit E12 wieder. Rund 500 Euro mehr.
Darüber hatte ich mal berichtet und inzwischen soll sich die Eingruppierung wieder bei E11 befinden.

Seit dem 13.05.2019 haben wir ein Stellenangebot für die Position eines Kämmerers, die angegebene Eingruppierung ist E12 nach TVöD. In einem Stellenplan soll diese Eingruppierung aber mit E11 angegeben sein. Hier runde 500 Euro weniger.

Da frage ich mich, was sollen solche unterschiedlichen Angaben für eine Stelle bedeuten.

Einen kleinen Scherz machte sich der Verfasser in der Ausschreibung, indem er schrieb:
„Die Arbeitsatmosphäre ist kollegial und wertschätzend“

Über die Wertschätzung die ein Kämmerer hier zu erwarten hat, kann sich ein Bewerber im Vorfeld hier schon einmal einlesen.

Kämmerer (m/w/d) für Woltersdorf gesucht